Unternehmensgeschichte lässt sich über Gründung, Produktionsstätten, Übernahmen und Marken verfolgen.
Paul Müller in Selb: Fabrikgründung, Anfänge der Hutschenreuther-Kunstabteilung, KPM-Verlagerung 1943/44 und spätere Gebäudenutzung – mit historischen Bildern und Quellenvergleich.
Krautheim & Adelberg in Selb: Von der Porzellanmalerei zur Fabrik: Standorte, Unternehmerfamilie, Service und Bodenmarken, Betriebsjubiläen und Georg Krautheims Auszeichnung 1974 – mit 12 Archiv- und Objektbildern, Zeitleiste und Quellen. Ergänzend: historische Galerie mit 27 weiteren Fotos und Ludwig Erhard.
Der zusammenhängende Überblick 1879–2026 verbindet Gründung, Fabriken und Marken, Gestaltung und Arbeitswelt, Verfolgung der Familie, Eigentümerwechsel und Umstrukturierung. Mit neun Abbildungen, Zeitleiste und 22 Quellenabschnitten.
Philip Rosenthal prägte Werbung, Produktgestaltung, Studio-Linie und Industriearchitektur. Der Personenartikel behandelt außerdem Arbeitnehmerbeteiligung, SPD und Schloss Erkersreuth.
Von Jacob Zeidler zur Rosenthal-Fabrik und zum Museum: Gründung 1866, Eisenbahnanbindung, Kunstabteilung, Bahnhof-Selb-GmbH, Figurenverzeichnis und Kärner-Modelle 1953, Studio-Line, Stilllegung und Erhaltung. Mit zwölf Abbildungen, Zeitleiste und 15 Quellenabschnitten.
Der Fabrikbau von Walter Gropius, Alexander Cvijanovic und TAC verbindet die Geschichte der Porzellanproduktion mit Architektur und Gestaltung der Arbeitswelt. Der Artikel erschließt auch eine zeitgenössische Baustellenreportage aus dem Download-Fundus.
Die Glaskathedrale verbindet Rosenthals Glasproduktion mit dem letzten Industriebau von Walter Gropius. Der Artikel erläutert Architektur, Licht- und Lüftungskonzept sowie die Vermittlung durch das Stadtmuseum.
Regenbogenstadt und „Dritte Haut“ zeigen, wie Künstler vorhandene Rosenthal-Gebäude veränderten: Pienes Farbbänder, Hundertwassers Keramik und Baummieter sowie Morandinis Spiegelungen.
Der Artikel über Kurt Wendler verbindet die Indra- und Asra-Porzellane für Rosenthal mit späteren Entwürfen für Edelstein in Küps. Entwerfer, Hersteller und Einzelstückdatierung werden getrennt.
Rosenthal Studio-Line – wie Kunst, Design und Industrie die Tischkultur veränderten. Die Vorgeschichte seit den 1950er Jahren, Markenbeginn 1961, Studio-Häuser, Serviceklassiker, limitierte Kunst und der Bezug zu Selb.
Porzellanfabrik Heinrich und das Zeppelin-Bordgeschirr: von der Malerei 1896 zum Industriebetrieb, Export, Anmut, Gemmo, Kunstabteilung Chiemsee und Villeroy & Boch. Die Aufbaujahre und die verschiedenen Luftschiffe werden anhand der Quellen unterschieden.
Porzellanflohmarkt Selb: Wie Service, Figuren und Vasen aus verschiedenen Fabriken weitergegeben, ergänzt und erforscht werden. Der Artikel verbindet die Unternehmensgeschichten mit Sammlerkultur und den Ausstellungen des Porzellinerfestes.
Wochen des Weißen Goldes: gemeinsame Produkt- und Kulturpräsentation seit 1988. Die Fotoserie 2009 zeigt unter anderem „40 Jahre TAC“ und Barbara Flügel; der Flyer 2010 dokumentiert Firmen, Marken und Institutionen nach ihrem damaligen Stand.
Porzellanikon Selb und Hohenberg: Geschichte der Zeidler-Fabrik, Übernahme durch Rosenthal 1917, die Hohenberger Hutschenreuther-Villa und die Rettung des Industrieerbes. Der Artikel verbindet die Firmen mit Herstellung, Arbeitswelt, Gestaltung und Sammlung.
Von Marktredwitz nach Speichersdorf: Fritz Thomas und Paul Ens, die Einbindung in Rosenthal, die chemisch-technische Abteilung, Sophienthal, Werksverlagerung und Designprogramme von Ariadne und Gloriana bis Trend, Loft und Coup. Neun Abbildungen, Zeitleiste und Quellenvergleich.
Eschenbach – Porzellanfabrik, Kunstabteilung und Markenweg verbindet Gründung 1913 und Produktionsbeginn 1916, Winterling und Oscar Schaller, Figuren von Theodor Kärner und Franz Nagy, Geschirr und die Verlagerung der Figurenfertigung zu Rosenthal 1953. Mit 14 Abbildungen, Zeitleiste und Quellenvergleich zum Werksende und zur späteren Marke in Triptis.
Die Porzellanfabrik Zeh, Scherzer & Co. in Rehau verbindet Fabrikgeschichte, Borgfeldt-Export, Kunstabteilung, Wilhelm Veit und weitere Entwerfer mit Marken, 116 Modellpositionen und der späteren Entwicklung der Aktiengesellschaft. Zwanzig Abbildungen zeigen Fabrik, Arbeitswelt, Gefäße, Tierplastik und Unterseiten.
Die Feinsteingutfabrik Max Roesler ergänzt die Porzellanfabriken um einen oberfränkischen Feinsteingutbetrieb: Gründung 1894, Produktionsaufbau, Aktiengesellschaft 1910, Beschäftigtenbeteiligung, Arnhold-Verbindung und spätere Firmengeschichte. Acht Abbildungen zeigen vor allem Menschen und persönliche Dokumente.
Selb und Meiningen: Bankhaus, Aktiengesellschaft und Industrienetz. Die Vertiefung unterscheidet die AG-Gründung 1902 von späteren Erwerbungen und erklärt die Beziehungen zu Paul Müller, Königszelt und weiteren Porzellanstandorten.
Porzellanfabrik, Hotelgeschirr und internationale Tischkultur: Gründung 1881, frühe Auslandsniederlassungen, „Luzifer“, Behrens-Entwürfe 1901, Zusammenschluss 1927 und Brenntechnik. Der heutige BHS-Zusammenhang und die angekündigte Neuordnung bis 2027 sind mit aktuellen Unternehmensquellen erschlossen.
Unternehmensgeschichte mit 13 Bildern und Zeitleiste: Gründung 1879, die verschiedenen Müller-Betriebe, Aktiengesellschaft, Kahla und Hutschenreuther. Ergänzt um Form 98, die belegten Löffelhardt-Geschirre 511 und 498 sowie die Reden Roland Dorschners von 1979 und 1987.
Stammbäume der Porzellinerfamilien ergänzt die Firmengeschichten um Familienbeziehungen. Die Einzelartikel behandeln Hutschenreuther zwischen Wallendorf, Hohenberg und Selb, Winterling zwischen Rehau, Röslau und den benachbarten Unternehmerfamilien sowie Krautheim, Adelberg und Schumann zwischen Selb und Arzberg.