Unternehmensgeschichte mit Modellen, Marken und Fabrikabbildungen
Die Porzellanfabrik Zeh, Scherzer & Co. in Rehau gehörte zu den bedeutenden Exportbetrieben der nordostbayerischen Porzellanindustrie. Aus der 1880 gegründeten Handelsgesellschaft entwickelte sich ein großes Unternehmen mit eigener Malerei, Kunstabteilung, internationalen Handelsbeziehungen und einem umfangreichen Programm an Tafel-, Kaffee- und Zierporzellan. Nach dem Ende der Produktion blieb die Aktiengesellschaft bestehen und wurde später unter dem Namen Scherzer & Co. AG zu einer Beteiligungsgesellschaft umgestaltet. Fabrik, Marke, Produktmodelle und Aktiengesellschaft haben deshalb unterschiedliche historische Lebensläufe. (ZSQ01, ZSQ02)
Der Download-Fundus enthält dafür außergewöhnlich ergiebige Unterlagen: einen historischen Firmenbericht, den vollständigen Geschäftsbericht 2010, ein 30-seitiges Modell- und Dekorverzeichnis mit 116 nummerierten Positionen sowie Fabrikansichten, Arbeitsaufnahmen, Objektfotos und Marken. Der Artikel verbindet diese Bestände mit aktuellen Standortangaben. Er enthält 20 Abbildungen; ZS01–ZS20 sind redaktionelle Bildkennungen und keine historischen Modellnummern. Redaktionsstand: 16. Oktober 2026.
ZS01 · Zeh, Scherzer & Co. in Rehau. Historische kolorierte Gesamtansicht mit Fabrikgebäuden, Schornsteinen und Transportwegen. ZSQ06.
Rehau liegt im nordostoberfränkischen Industrieraum nahe Selb, Hof und dem böhmischen Porzellangebiet. Für die Entwicklung der Fabrik waren die Verkehrsverbindungen und die Beziehungen zu den Nachbarregionen wesentlich. Porzellanherstellung benötigte regelmäßig Brennstoff und Rohstoffe; zugleich mussten fertige Waren zu Händlern und Exportkunden gelangen. Der historische Firmenbericht beschreibt deshalb den eigenen Gleisanschluss als wichtigen Bestandteil des Betriebs. (ZSQ01, gedruckte S. 21)
Die Fabrik entstand auf einem Gelände neben der Hefefabrik des Mühlenbesitzers Hans Zeh. Die frühe Anlage wurde zwischen 1882 und 1903 in mehreren Schritten erweitert. Die farbige Fabrikansicht zeigt die räumliche Verdichtung eines gewachsenen Industriestandorts. Als historische Darstellung kann sie jedoch nicht ohne Planvergleich als maßstäblicher Katasterplan gelesen werden. Der Produktionsstandort ist außerdem von den späteren Rehauer und Kölner Verwaltungsadressen der Gesellschaft zu unterscheiden.
Am 2. November 1880 wurde die Porzellanfabrik Zeh, Scherzer & Cie. als offene Handelsgesellschaft gegründet. Der Rückblick von Felix Lankes beschreibt sechs anfängliche Gesellschafter, die jeweils 30.000 Mark einlegten. Hans Zeh, als Hefefabrikant und Mühlenbesitzer bereits unternehmerisch tätig, wird als maßgeblicher Initiator hervorgehoben. Seine Kontakte nach Karlsbad und zu böhmischen Porzellanunternehmern gehörten zum Gründungsumfeld. (ZSQ01, S. 20)
Die Gründer besaßen Kapital und kaufmännische Erfahrung, waren aber keine eingespielten Porzellanproduzenten. Deshalb verpflichteten sie bereits am 15. November 1880 den Kaufmann und Techniker Theodor Kötschau für Aufbau und technische Betriebsleitung. Weitere Teilhaber stärkten 1881 die Finanzierung. Der Bau wurde nach dem Firmenbericht am 15. Oktober 1881 fertiggestellt; die Produktion begann im November 1881. Gründungsjahr und Produktionsbeginn sind somit getrennte Daten. (ZSQ01, S. 20–21)
ZS02 · Gründer und frühe Teilhaber. Porträtmontage der Gründer von 1880 und der 1881 hinzugekommenen Kompagnons, aus dem historischen Firmenbericht. ZSQ01, S. 20.
Die obere Reihe nennt Johann Michael Scherzer jun., Georg Adam Winterling, Johann Nicol Jakob jun., Hans Zeh, Johann Andreas Carl Wölfel und Johann Paulus Hertel. Die Montage macht sichtbar, wie eng die frühe Unternehmensgeschichte mit Rehauer Familien verbunden war. Schreibweisen wie Wölfel und Woelfel wechseln in den Unterlagen; gleichlautende Familiennamen dürfen nicht ohne Personenbeleg zu derselben Person zusammengezogen werden.
Schon 1882 bestanden Geschäftsbeziehungen nach England und in die Vereinigten Staaten. Weitere Märkte kamen hinzu. Für 1884 nennt der historische Bericht einen Exportanteil von 60 Prozent. Die Fabrik war damit früh auf Käufer außerhalb Deutschlands ausgerichtet. Export bedeutete nicht nur Absatz zusätzlicher Mengen, sondern wirkte auf Formen, Dekore und die Zusammenstellung der Kollektionen zurück. (ZSQ01, S. 21)
Eine Schlüsselrolle übernahm Borgfeldt & Co. in New York. Der Firmenbericht datiert ein amerikanisches Exklusivrecht auf den 14. August 1892 und nennt einen zeitweiligen Anteil dieses Abnehmers von 70 Prozent an der Gesamtproduktion. Vertreter des Handelshauses kamen nach Rehau und wirkten an Musterkollektionen für die kommende Verkaufssaison mit. Die Beziehung war damit enger als ein gelegentlicher Warenverkauf. (ZSQ01, S. 21; ZSQ04)
Der im Buchprojekt unter „Schreiben Borgfeldt 1907“ abgelegte Text beschreibt darüber hinaus Absprachen über ausschließlich für den amerikanischen Markt bestimmte Waren und die Übernahme von Übermengen beziehungsweise Ausschuss. Er ist eine spätere Darstellung des Vorgangs, kein hier vollständig vorliegender Originalvertrag. Die Vertragsgeschichte wird deshalb nicht allein anhand seiner Überschrift auf 1907 datiert. Der schriftlich genannte Exklusivvertrag von 1892 und die spätere Darstellung werden getrennt behandelt. (ZSQ04)
1910 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der historische Rückblick nennt notarielle Urkunden vom 25. Juni und 13. Juli sowie die Handelsregistereintragung vom 7. Oktober 1910. Hans Zeh und der bisherige Prokurist Ludwig Woelfel gehörten zum ersten Vorstand. Zeh wechselte 1912 in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er bis 1915 wahrnahm. (ZSQ01, S. 22–23)
Für 1913 nennt die Darstellung 14 Rundöfen und 650 Beschäftigte. Damit war die Fabrik ein erheblicher Arbeitgeber. Die Zahlen stehen für einen historisch bestimmten Betriebszustand; sie werden nicht mit der Beschäftigung des gesamten damaligen Bezirksamts Rehau oder der Porzellanindustrie Selbs gleichgesetzt. Der damalige Verwaltungsbezirk umfasste einen wesentlich größeren industriellen Zusammenhang. (ZSQ01, S. 22)
ZS03 · Belegschaft vor der Fabrik, 1905. Datierung nach der Bildlegende des historischen Firmenberichts, S. 22. ZSQ01.
Nach Zehs Ausscheiden führte Ludwig Woelfel die Geschäfte über längere Zeit. Hans Schmidt, zuvor Fabrikdirektor in Schönwald, kam 1926 hinzu. Nach weiteren Veränderungen wurden Hugo Winterling und Dr. Ernst Wölfel 1929 maßgebliche Vorstandsmitglieder. Schmidt wechselte im selben Jahr nach Eschenbach. Diese personellen Verbindungen zeigen, wie eng die Führungskräfte der regionalen Porzellanindustrie miteinander verflochten waren. (ZSQ01, S. 23; Eschenbach im Wiki)
Neben Gebrauchsgeschirr entwickelte die Fabrik ein künstlerisch anspruchsvolles Programm. Die Arbeitsfassung im Buchprojekt setzt die frühe Kunstabteilung um 1908/1910 an und vermutet eine Unterbrechung vor beziehungsweise im Ersten Weltkrieg. Diese frühen Eckdaten sind dort nicht durchgehend mit Originalunterlagen belegt. Deutlich konkreter ist das überlieferte Modell- und Dekorverzeichnis: Es erschließt eine große Gruppe von Entwürfen ab 1918 bis etwa 1920/21. (ZSQ03, ZSQ04)
Das Programm umfasste Vasen, Tafelaufsätze, Dosen, figürliche Arbeiten und zahlreiche Tiere. Neben Werksentwürfen erscheinen Wilhelm Veit, Hans Ischinger, August Billmann, Raphael Amereller, Franz Drexler, Carl Richter, Gertrud Löwensohn, Moritz Fritzsche, Franz Kugler, Friedel Sachs, Eichler und A. Liebermann. Bei einzelnen Werken nennt die Quelle lediglich die Fachschule Selb oder die Kunstgewerbeschulen Nürnberg beziehungsweise München. Diese institutionelle Angabe wird nicht ohne weiteren Beleg durch einen berühmteren Künstlernamen ersetzt.
Die Verbindung zur Fachschule Selb war besonders für Wilhelm Veits Arbeiten wichtig. Auch Fritz Klee gehört zum regionalen Schul- und Entwurfszusammenhang. Daraus folgt jedoch keine persönliche Klee-Urheberschaft an jedem bei Zeh, Scherzer ausgeführten Fachschulmodell. Für die konkrete Zuordnung sind die Modellliste, lesbare Signaturen und erhaltene Objektmerkmale maßgeblich. (ZSQ03; Fritz Klee)
ZS04 · Arbeit in der Kunstabteilung. Beschäftigte bei der handwerklichen Ausführung. Original: 218045kunstabteilung_scherzer.jpg. ZSQ07.
ZS05 · Porzellanmaler bei Vogelfiguren. Original: zeh_papagei_1952.jpg; Jahresangabe nach dem Dateinamen. ZSQ07.
Die weiß-gelbe Vase zeigt eine deutlich gegliederte Form: Ein gelber, ausladender Hals steht über einer hellen, plastisch unterteilten unteren Zone. Goldfarbene Linien betonen die Übergänge. Die seitlich wirkenden Rippen und die ruhige Farbe geben dem Gefäß einen anderen Charakter als eine vollständig mit Ornament bedeckte Vase.
ZS06 · Vase in Weiß, Gelb und Gold. Original: scherzer01.jpg. ZSQ08.
Bei der gelben Vogelvase wird die Wandung zur farbigen Bildfläche. Die Vögel sind in kräftigen Konturen zusammengefasst; Zweige und Blätter verbinden die Motive. Das Ornament folgt keiner naturkundlichen Illustration. Es ist auf die Wiedererkennbarkeit und die Wirkung auf der gewölbten Fläche hin gestaltet.
ZS07 · Vase mit Vogeldekor. Original: scherzer07.jpg. ZSQ08.
Die blau-weiße Blütenvase bietet einen weiteren Ansatz. Blüten und dunkle Blattpartien bilden ein dichtes Flächenmuster. Die unterschiedliche Farbverteilung zeigt, wie stark die Oberfläche eine Gefäßform verändern kann. Ohne Unterseitenaufnahme bleiben genaue Datierung und Entwerferangabe offen.
ZS08 · Vase mit blauem Blütendekor. Aus der Scherzer-Bildserie; Original: scherzer03.jpg. ZSQ08.
Die erhaltene Tassengruppe zeigt, wie ein Grundtyp mit verschiedenen farbigen und ornamentalen Lösungen variiert werden konnte. Bei der hier ausgewählten grünen Tasse kontrastieren Innenfarbe, weißer Außenkörper und Gold. Fuß, Henkel und Untertasse bilden ein zusammengehöriges Ensemble. Andere Fotos derselben Fundusgruppe zeigen blaue oder rote Dekore und abweichende Einzelheiten der Tassenform. Sie werden deshalb nicht pauschal unter einer unbewiesenen gemeinsamen Modellnummer zusammengefasst.
ZS09 · Tasse und Untertasse in Grün und Gold. Original: scherzer16_f.jpg. ZSQ08.
Die Modellliste führt unter Nr. 6 eine Eule von Wilhelm Veit, 1918. Sie nennt zwei Größen und mehrere farbige beziehungsweise metallisch wirkende Dekorvarianten. Das Tier steht auf einem hohen Sockel; die kompakte Silhouette und der markante Kopf sind auf eine wirkungsvolle Zierfigur ausgerichtet. (ZSQ03, PDF-S. 2)
ZS10 · Eulenfigur mit farbiger Bemalung. Vergleich mit Wilhelm Veits Modell 6 von 1918; kleine Markenabbildung in der Vorlage. ZSQ03, PDF-S. 2 · ZSQ08.
Der Papagei Modell 20 ist im Verzeichnis August Billmann, 1918 zugeordnet. Die Liste beschreibt mehrere Fassungen, unter anderem Weiß-Gold, farbige und kobaltblaue Varianten. Der Vogel sitzt auf einem runden Postament. In der weißen Fassung treten Gefieder, Kopfwendung und die Beziehung zwischen Tier und Sockel besonders hervor. (ZSQ03, PDF-S. 6)
ZS11 · Papagei. Vergleich mit Modell 20 von August Billmann, Entwurf 1918. Original: 20.jpg. ZSQ03, PDF-S. 6 · ZSQ08.
Bei Modell 73 „Bachstelze“ beziehungsweise „Gebirgsstelze“ wird das Tier auf einen bogenförmig geöffneten Astsockel gesetzt. Lange Schwanzfedern und die flache Körperhaltung geben der Figur eine horizontale Bewegung. Der grüne Sockel wirkt zugleich als tragendes Element und als Teil der dekorativen Komposition. Das Verzeichnis nennt Hans Ischinger und um 1919. (ZSQ03, PDF-S. 19)
ZS12 · Bachstelze mit grün-goldenem Sockel. Zuordnung zu Modell 73 nach dem Katalogvergleich; Entwurf um 1919. ZSQ03, PDF-S. 19 · ZSQ08.
Der Eisvogel Modell 70 zeigt eine andere Haltung als die Bachstelze. Kopf und langer Schnabel weisen nach unten; der Körper bleibt eng an die senkrechte Stütze gebunden. Das Verzeichnis nennt August Billmann, um 1919, zwei Sockelhöhen und verschiedene Dekore. Es verzeichnet bei dieser Form auch die Bezeichnung „Rotspecht“. Solche wechselnden Vogelnamen sind historische Produktbezeichnungen und keine zoologische Bestimmung jedes bemalten Exemplars. (ZSQ03, PDF-S. 18)
ZS13 · Weißer Eisvogel. Vergleich mit Modell 70 im Modellverzeichnis. Original: 70.jpg. ZSQ03, PDF-S. 18 · ZSQ08.
Der Windhund steht für die genauere Prüfung von Dateiname, Objekt und Verzeichnis. Die lokale Aufnahme heißt 83.jpg. Auf der zugehörigen Unterseite sind jedoch „H. ISCHINGER“ und die Nummer 86 erkennbar. Das Modellverzeichnis führt den Windhund unter Nr. 86, Hans Ischinger, um 1920; Nr. 83 bezeichnet dort eine Tänzerin. Der Dateiname wird deshalb nicht als Modellnummer übernommen. (ZSQ03, PDF-S. 21–22; ZSQ08)
ZS14 · Windhund, Modell 86. Lang gestreckter Körper und schlanke Beine auf breitem Sockel. ZSQ03, PDF-S. 22.
ZS15 · Unterseite des Windhunds. Prägung „H. ISCHINGER“, Modellnummer 86 und grüne Herstellermarke. Original: 83(m).jpg. ZSQ08.
Der Goldfasan beziehungsweise Diamantfasan wird im Verzeichnis als Modell 91, Carl Richter, Kunstgewerbeschule München, um 1920 geführt. Das Gefieder und der weit auslaufende Schwanz verbinden Tierbeobachtung mit einer lang gestreckten dekorativen Silhouette. Die weiße, sparsam goldstaffierte Fassung wirkt anders als das im PDF abgebildete bunte Exemplar. (ZSQ03, PDF-S. 23)
ZS16 · Fasan, Modell 91. Zuordnung nach Modellverzeichnis und Unterseitenaufnahme. ZSQ03, PDF-S. 23 · ZSQ08.
ZS17 · Unterseite des Fasans. Prägung „C. RICHTER“, Nummer 91, Münchner Schulangabe und Reh-Marke Zehscherzer/Bavaria. ZSQ03, PDF-S. 23 · ZSQ08.
Die Dose mit Bauernmädel verbindet Figur und Behälter. Der runde Dosenkörper wird zum Unterbau einer stehenden beziehungsweise mit dem Deckel verbundenen Frauenfigur. Die Gestaltung ist damit zugleich Gebrauchsgegenstand und Kleinplastik. Das Verzeichnis nennt Modell 77, Kunstgewerbeschule Nürnberg, um 1920; ein individueller Entwerfer wird dort nicht angegeben. (ZSQ03, PDF-S. 20)
ZS18 · Dose mit Bauernmädel. Farbige Tracht und punktiertes Unterteil; Vergleich mit Modell 77 der Nürnberger Schule. ZSQ03, PDF-S. 20 · ZSQ08.
Die Modellliste unterscheidet Formnummern von Dekornummern mit vorangestelltem K. Ein Modell konnte verschiedene farbige Ausführungen, Größen und spätere Dekore erhalten. Bei der Eule Nr. 6 nennt die Quelle beispielsweise zahlreiche K-Nummern; beim Papagei Nr. 20 stehen mehrere Farbvarianten nebeneinander. Eine neue Bemalung erzeugt nicht automatisch ein neues plastisches Modell. (ZSQ03)
Die Preise im Verzeichnis stammen laut Vorbemerkung aus einem undatierten Verkaufskatalog und zwei Preislisten von Januar 1920. Es handelt sich um historische Verkaufspreise in Mark. Sie werden hier weder inflationsbereinigt noch als heutige Marktwerte verwendet. Auch ein im Verzeichnis genanntes Entwurfsjahr datiert nicht jedes später hergestellte Einzelstück.
Der historische Bericht nennt als frühes Zeichen das zwischen zwei Bäumen springende Reh, angelehnt an das Rehauer Stadtwappen. Die Eintragung in das Reichswarenzeichenregister wird auf den 3. August 1882 datiert. Daneben beschreibt er Kombinationen mit Z.S.&Cie. und später Kronenzeichen mit dem Namen Zeh Scherzer. Das Originalregister selbst wurde hier nicht eingesehen. (ZSQ01, S. 21)
Die Objektfotos zeigen zwei solcher Herstellerkennzeichnungen unmittelbar: beim Windhund die grüne Krone, beim Fasan das Reh im Wappenschild. Beide stehen neben gesonderten Entwerferprägungen. Weitere Zusätze können auf die Kunstabteilung, einen Dekor oder ein Jubiläum hinweisen. Keine dieser Angaben darf für sich allein mit einem genauen Brennjahr gleichgesetzt werden.
ZS19 · Jubiläumsmarke „50 Jahre“. Markenabbildung zum Jubiläumszusammenhang von 1930. ZSQ09.
ZS20 · Scherzer / Bavaria / Germany. Grafische Wiedergabe der Marke mit Krone. ZSQ09.
Die spezialisierte Markenübersicht Porcelain Marks & More unterscheidet weitere Varianten und Zusätze. Sie ist ein ergänzendes Vergleichswerk. Ihre Zeiträume sind keine Garantie für die Authentizität eines ungeprüften Einzelobjekts. Für eine belastbare Zuordnung sollten Marke, Prägung, Form, Dekor und Provenienz zusammen betrachtet werden. (ZSQ12)
1924 erwarb die Gesellschaft die Elster-Porzellanwerke AG in Mühlhausen. Nach dem historischen Rückblick belasteten deren Verluste das Rehauer Stammwerk. 1933 wurde das Zweigwerk zunächst wieder abgegeben. Ein im Rückblick referierter Geschäftsbericht von 1937 berichtet vom erneuten Erwerb im Zuge einer Zwangsversteigerung; Ende 1938 folgte ein weiterer Verkauf. Diese wechselnde Verbindung ist genauer als eine pauschale Behauptung eines durchgehend gleich großen Zweiwerkeunternehmens. (ZSQ01, S. 23)
Der Erste Weltkrieg hatte die internationalen Handelsbeziehungen beeinträchtigt. Später verschärften ausländische Konkurrenz, wirtschaftliche Krisen und politische Verwerfungen die Lage. Der Rückblick schildert nach 1933 einen weiteren Einbruch des Amerikageschäfts. Diese Darstellung gibt die Perspektive einer späteren Unternehmensgeschichte wieder; sie ersetzt keine gesonderte Untersuchung von Außenhandelspolitik, NS-Verflechtungen oder der Belegschaft während des Zweiten Weltkriegs. Zu Zwangsarbeit und einzelnen Beschäftigtenschicksalen enthält der hier ausgewertete Bestand keine hinreichende Dokumentation für konkrete Aussagen.
Nach Kriegsende mussten Kundenverbindungen und technische Leistungsfähigkeit erneuert werden. Der historische Bericht zitiert eine Denkschrift Hugo Winterlings vom 28. Februar 1950, die einen erheblichen Modernisierungsrückstand beschreibt. Für 1950 nennt er einen Produktionsmix von 80 Prozent Haushaltsgeschirr und 20 Prozent Zierporzellan beziehungsweise Geschenkartikeln. Der Betrieb war also weiterhin breiter aufgestellt als eine reine Geschirrfabrik. (ZSQ01, S. 24)
Zum 75-jährigen Jubiläum 1955 hatte die Gesellschaft laut Rückblick 850 Mitarbeiter. Eigene Musterzimmer in Hamburg, Köln und München sowie zahlreiche Auslandsvertretungen dienten dem Verkauf. Der Export erreichte wieder annähernd die Hälfte der Produktion. Im November 1960 wurde die Herstellung von Geschenkartikeln aus Rationalisierungsgründen eingestellt; der Schwerpunkt lag danach auf Tafel- und Kaffeegeschirr. Diese Programmänderung ist für die Datierung von Kunstabteilungsmodellen wichtig. Sie sagt jedoch nicht, wann jedes heute erhaltene Exemplar verkauft oder weiterverwendet wurde. (ZSQ01, S. 24)
Nach Hugo Winterlings Tod 1962 übernahm sein Sohn Alfred Winterling die Leitung. Zwischen 1959 und 1968 wurden einzelne Gebäudeteile ersetzt. 1973 kamen weitere technische Veränderungen einschließlich eines Inglasurofens hinzu. Der Hintergrund war unter anderem die Nachfrage nach widerstandsfähigem, spülmaschinengeeignetem Dekor. (ZSQ01, S. 24–25)
Rationalisierung veränderte auch die Beschäftigung. Der Bericht nennt für 1980 an unterschiedlichen Stellen 460 beziehungsweise 470 Mitarbeiter. Gegenüber 1955 war die Belegschaft damit erheblich kleiner, während die Jahresproduktion mit rund 2.550 statt 2.700 Tonnen vergleichsweise nahe am älteren Stand blieb. Die Zahlen illustrieren den Wandel der Fertigung; sie belegen nicht für sich allein eine gleichbleibende wirtschaftliche Ertragslage. (ZSQ01, S. 24–25)
Beim Ende der Porzellanherstellung begegnen unterschiedliche Angaben. Die heutige Standortbeschreibung der Stadt Rehau nennt für die Produktion im späteren REHAU-ART-Gebäude 1990. Der historische Firmenbericht beschreibt dagegen 1992 als Abwicklungsphase: Bereits im März waren noch etwa hundert Mitarbeiter mit Aufräum- und Abwicklungsarbeiten befasst. Die Hauptversammlung erweiterte am 5. Mai 1992 den Unternehmensgegenstand um Vermögensverwaltung. (ZSQ01, S. 25; ZSQ10)
Diese Angaben werden hier nicht durch ein erfundenes genaues letztes Brenndatum harmonisiert. Die Quellen beziehen sich auf den örtlichen Produktionszusammenhang einerseits und die Abwicklung beziehungsweise Umgestaltung der Gesellschaft andererseits. Belastbar ist: Zu Beginn der 1990er Jahre endete die Porzellanproduktion; 1992 wurde ihre Abwicklung und die neue Ausrichtung der Gesellschaft greifbar. Für einen taggenauen Ablauf wären damalige Betriebsunterlagen auszuwerten.
Ein Teil der Produktmodelle wurde nach dem historischen Bericht an Graf Henneberg in Ilmenau verkauft. Das bedeutet nicht, dass sämtliche 116 Kunstabteilungsmodelle dorthin gelangten oder anschließend weiterproduziert wurden. Eine vollständige Modellübergabeliste liegt dem Artikel nicht zugrunde. Grundstücke und Fabrikgebäude gingen an REHAU AG & Co.; nicht mehr sanierungsfähige Teile wurden im Juni 1993 abgebrochen. Die Verwaltung zog 1992 in die Sofienstraße 15 in Rehau, wo laut Bericht bis 30. September 2002 ein Büro bestand. (ZSQ01, S. 25)
Der Verlust der Fabrik bedeutete keine sofortige Auflösung der Aktiengesellschaft. Der Geschäftsbericht 2010 beschreibt die Neuorientierung unter maßgeblichem Einfluss der Allerthal-Werke AG ab 2001. Es folgten Veränderungen von Kapital, Satzung und Aktionärsstruktur. Die Hauptversammlung beschloss am 24. August 2005 den Namen Scherzer & Co. AG. Eine weitere Änderung des Unternehmensgegenstandes wurde am 26. Mai 2008 beschlossen und am 26. Juni 2008 eingetragen. Herstellung und Vertrieb von Porzellan entfielen damit aus dem Unternehmensgegenstand. (ZSQ02, gedruckte S. 25–27)
Der heutige offizielle Internetauftritt beschreibt Scherzer & Co. als Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Köln und führt das Gründungsjahr weiterhin auf 1880 zurück. Die wirtschaftliche Tätigkeit ist damit eine andere als in der Rehauer Fabrikzeit. Die Gesellschaft ist nicht mit der Unternehmensgruppe REHAU gleichzusetzen, die das frühere Fabrikareal übernahm. (ZSQ11)
Der 64-seitige Geschäftsbericht ist für die Porzellangeschichte aus zwei Gründen wichtig. Erstens enthält er den achtseitigen, namentlich Felix Lankes zugeschriebenen historischen Rückblick. Zweitens dokumentiert sein übriger Aufbau bereits die Beteiligungsgesellschaft mit Lagebericht, Investmentdarstellung, Beteiligungsübersichten und Jahresabschluss. Er ist folglich kein Produktionsbericht einer 2010 noch arbeitenden Porzellanfabrik. (ZSQ02)
| Historische Kennzahl zum 31.12.2010 | Angabe im Geschäftsbericht |
|---|---|
| Bilanzsumme | 49.719 TEUR |
| Eigenkapital | 33.384 TEUR |
| Eigenkapitalquote | 67,15 % |
| Jahresüberschuss 2010 | 3.934 TEUR |
Die Zahlen stammen aus der Übersicht auf gedruckter S. 2, PDF-S. 4. TEUR bedeutet tausend Euro. Sie dienen ausschließlich der Einordnung des Geschäftsberichts von 2010; sie beschreiben weder die historische Porzellanproduktion noch die heutige Finanzlage. (ZSQ02)
Ein Teil des früheren Industriekomplexes erhielt eine neue kulturelle Funktion. Die Stadt Rehau verortet REHAU ART im Gebäude „Strontium“, Zehstraße 5, 95111 Rehau. Der Ort verbindet Unternehmensgeschichte der Polymerverarbeitung mit Kunst und Begegnung. Die frühere Porzellanfabrik bildet damit einen baulichen Hintergrund für eine andere industrielle und kulturelle Nutzung. (ZSQ10)
Für Besucher und Sammler sind drei Ebenen zu unterscheiden: die Geschichte der Porzellanherstellung, die heutige Nutzung der erhaltenen Gebäude und die nach Köln verlagerte Aktiengesellschaft. Ein heutiger Besuch des Standorts ist keine Besichtigung einer weiterproduzierenden Zeh-Scherzer-Porzellanfabrik. Historische Ansichten und Arbeitsfotos im Artikel dokumentieren frühere Zustände, keine aktuelle Werkaufnahme.
Das folgende Register erschließt sämtliche nummerierten Positionen 1–116 der lokalen PDF. Es ist kein Gesamtverzeichnis aller von 1881 bis zum Produktionsende hergestellten Geschirre. Viele spätere Tafel- und Kaffeeformen sind in dieser Kunstabteilungsliste nicht enthalten. Historische Titel werden als Quellentitel wiedergegeben; Variantenamen und zoologisch abweichende Dekorbezeichnungen erläutert die Originalquelle. Die beiden am Ende ohne Nummer genannten Positionen – eine fliegende Ente und ein Vogel von Hans Ischinger – bleiben außerhalb der Nummernfolge. (ZSQ03)
Die Spalte „Entwurf / Zeitansatz“ übernimmt den Erkenntnisstand des Verzeichnisses. „Nicht bekannt“ oder „offen“ bezeichnet eine Quellenlücke. Auch die Quelle selbst führt Positionen auf, bei denen eine Ausformung unbekannt ist. Solche Einträge werden nicht als Nachweis eines erhaltenen fotografierten Exemplars behandelt.
| Nr. | Modell | Entwurf / Zeitansatz | PDF-S. |
|---|---|---|---|
| 1 | Eisvogel | Werksentwurf; 1918 | 1 |
| 2 | Eisvogel | Werksentwurf; 1918 | 1 |
| 3 | Nusshäher | Werksentwurf; 1918 | 1 |
| 4 | Ente | Werksentwurf; 1918 | 2 |
| 5 | Papageitaucher | Fachschule Selb; 1918 | 2 |
| 6 | Eule | Wilhelm Veit; 1918 | 2 |
| 7 | Vase Adeltrud | Wilhelm Veit; 1918 | 2 |
| 8 | Vase Bathilde | Wilhelm Veit; 1918 | 3 |
| 9 | Mariandl | Prof. Max Heilmaier; 1918 | 3 |
| 10 | Nashornvogel | Kunstgewerbeschule Nürnberg; 1918 | 3 |
| 11 | Meerkatze | Gertrud Löwensohn, Kunstgewerbeschule Nürnberg; 1918 | 3 |
| 12 | Tafelaufsatz Dietfrida | Wilhelm Veit; 1918 | 4 |
| 13 | Tafelaufsatz Dietmund | Wilhelm Veit; 1918 | 4 |
| 14 | Tafelaufsatz Dietgard | Wilhelm Veit; 1918 | 4 |
| 15 | Tafelaufsatz Dietgrim | Wilhelm Veit; 1918 | 4 |
| 16 | Vase Clotilde | Wilhelm Veit; 1918 | 5 |
| 17 | Vase Clotwiga | Wilhelm Veit; 1918 | 5 |
| 18 | Vase Dagmara | Wilhelm Veit; 1918 | 5 |
| 19 | Vase Dankrada | Wilhelm Veit; 1918 | 5 |
| 20 | Papagei | August Billmann; 1918 | 6 |
| 21 | Faun | Prof. Franz Drexler; 1918 | 6 |
| 22 | Sehnsucht | Raphael Amereller; 1918 | 6 |
| 23 | Münchner Kindl | Prof. Franz Drexler; 1918 | 6 |
| 24 | Winzerin | Prof. Franz Drexler; 1918 | 7 |
| 25 | Vase Drudhild | Wilhelm Veit; 1918 | 7 |
| 26 | Vase Ebergard | Wilhelm Veit; 1918 | 7 |
| 27 | Vase Edelfrida | Wilhelm Veit; 1918 | 7 |
| 28 | Vase Egmara | Wilhelm Veit; 1918 | 8 |
| 29 | Vase Elfruna | Wilhelm Veit; 1918 | 8 |
| 30 | Bajazzo | Raphael Amereller; 1918 | 8 |
| 31 | Freier | Raphael Amereller; 1918 | 8 |
| 32 | Dame mit Fächer | Raphael Amereller; 1918 | 9 |
| 33 | Dame mit Strauß | Raphael Amereller; 1918 | 9 |
| 34 | Blaukehlchen | Hans Ischinger; 1918 | 9 |
| 35 | Gimpel | Hans Ischinger; 1918 | 9 |
| 36 | Blaumeise | Hans Ischinger; 1918 | 10 |
| 37 | Kücken | Hans Ischinger; 1918 | 10 |
| 38 | Froschkönig | Hans Ischinger; 1918 | 10 |
| 39 | Haselmaus | Hans Ischinger; 1918 | 10 |
| 40 | Maus | Hans Ischinger; 1918 | 11 |
| 41 | Grasmücken | Hans Ischinger; 1918 | 11 |
| 42 | Glücksschwein | Hans Ischinger; 1918 | 11 |
| 43 | Glückskind | Prof. Franz Drexler; 1918 | 11 |
| 44 | Hirsch | Moritz Fritzsche; 1918 | 12 |
| 45 | Hund | August Billmann; 1918 | 12 |
| 46 | Löwe | Werksentwurf; 1918 | 12 |
| 47 | Auerhahn | Moritz Fritzsche; 1918 | 12 |
| Nr. | Modell | Entwurf / Zeitansatz | PDF-S. |
|---|---|---|---|
| 48 | Arara | Werksentwurf; um 1919 | 13 |
| 49 | Idyll | Franz Kugler; um 1919 | 13 |
| 50 | Narrenweisheit | Friedel Sachs; um 1919 | 13 |
| 51 | Wiesel | Hans Ischinger; um 1919 | 13 |
| 52 | Feldmaus | Hans Ischinger; um 1919 | 14 |
| 53 | Fuchs | Hans Ischinger; um 1919 | 14 |
| 54 | Haubenmeise | Hans Ischinger; um 1919 | 14 |
| 55 | Eichkatze | Hans Ischinger; um 1919 | 14 |
| 56 | Schreibzeug | Eichler; um 1919 | 15 |
| 57 | Kämpfender Hahn | Moritz Fritzsche; um 1919 | 15 |
| 58 | Zeisig | Hans Ischinger; um 1919 | 15 |
| 59 | Stier | Raphael Amereller; um 1919 | 15 |
| 60 | Lautenspielerin | August Billmann; um 1919 | 16 |
| 61 | Gaukler | A. Liebermann; um 1919 | 16 |
| 62 | Jungkatzenpaar | A. Liebermann; um 1919 | 16 |
| 63 | Delphin-Venus | nicht bekannt; um 1919 | 16 |
| 64 | Kropftaube | Fachschule Selb; um 1919 | 17 |
| 65 | Lustiger Ritt | nicht bekannt; um 1919 | 17 |
| 66 | Bezeichnung unbekannt | nicht bekannt; offen | 17 |
| 67 | Bezeichnung unbekannt | nicht bekannt; offen | 17 |
| 68 | Kakadu | nicht bekannt; um 1919 | 18 |
| 69 | Bezeichnung unbekannt | nicht bekannt; offen | 18 |
| 70 | Eisvogel | August Billmann; um 1919 | 18 |
| 71 | Bäuerin | August Billmann; um 1919 | 18 |
| 72 | Nusshäher | August Billmann; um 1919 | 19 |
| 73 | Bachstelze | Hans Ischinger; um 1919 | 19 |
| 74 | Bezeichnung unbekannt | nicht bekannt; offen | 19 |
| 75 | Perlhuhn | Kunstgewerbeschule Nürnberg; um 1919 | 19 |
| 76 | Birkhahn | August Billmann; um 1919 | 20 |
| 77 | Dose mit Bauernmädel | Kunstgewerbeschule Nürnberg; um 1920 | 20 |
| 78 | Kaninchen | Hans Ischinger; um 1920 | 20 |
| 79 | Wiedehopf | Hans Ischinger; um 1920 | 20 |
| Nr. | Modell | Entwurf / Zeitansatz | PDF-S. |
|---|---|---|---|
| 80 | Seidenschwanz | Hans Ischinger; um 1920 | 21 |
| 81 | Kakadu | Carl Richter, Kunstgewerbeschule München; um 1920 | 21 |
| 82 | Drossel | Carl Richter, Kunstgewerbeschule München; um 1920 | 21 |
| 83 | Tänzerin | Hans Ischinger; um 1920 | 21 |
| 84 | Tänzerin | nicht bekannt; um 1920 | 22 |
| 85 | Blaumeise | Hans Ischinger; um 1920 | 22 |
| 86 | Windhund | Hans Ischinger; um 1920 | 22 |
| 87 | Faun | A. Liebermann; um 1920 | 22 |
| 88 | Pinscher | Hans Ischinger; um 1920 | 23 |
| 89 | Eisbär | Hans Ischinger; um 1920 | 23 |
| 90 | Angorakatze | Hans Ischinger; um 1920 | 23 |
| 91 | Goldfasan | Carl Richter, Kunstgewerbeschule München; um 1920 | 23 |
| 92 | Tänzerin | Carl Richter, Kunstgewerbeschule München; um 1920 | 24 |
| 93 | Tiger | Hans Ischinger; um 1920 | 24 |
| 94 | Truthahn | Hans Ischinger; um 1920 | 24 |
| 95 | Bauernmädl | Kunstgewerbeschule Nürnberg; um 1920 | 24 |
| 96 | Schmetterlingstänzerin | nicht bekannt; um 1920 | 25 |
| 97 | Africana | Carl Richter, Kunstgewerbeschule München; um 1920 | 25 |
| 98 | Bezeichnung unbekannt | nicht bekannt; offen | 25 |
| 99 | Bezeichnung unbekannt | nicht bekannt; offen | 25 |
| 100 | Mephisto | nicht bekannt; um 1920 | 26 |
| 101 | Keksdose mit Spreewälderin | Kunstgewerbeschule Nürnberg; um 1920 | 26 |
| 102 | Küken | Kunstgewerbeschule München; um 1920 | 26 |
| 103 | Überraschte Jungfrau | Hans Ischinger; um 1920 | 26 |
| 104 | Reh | Hans Ischinger; um 1920/21 | 27 |
| 105 | Dohle | nicht bekannt; um 1920/21 | 27 |
| 106 | Marder | Hans Ischinger; um 1920/21 | 27 |
| 107 | Specht | Hans Ischinger; um 1920/21 | 27 |
| 108 | Wellensittichpaar | Hans Ischinger; um 1920/21 | 28 |
| 109 | Star | nicht bekannt; um 1920/21 | 28 |
| 110 | Rebhuhn | Hans Ischinger; um 1920/21 | 28 |
| 111 | Hahn | Hans Ischinger; um 1920/21 | 28 |
| 112 | Kolibri | nicht bekannt; um 1920/21 | 29 |
| 113 | Amsel | Hans Ischinger; um 1920/21 | 29 |
| 114 | Rotkehlchen | nicht bekannt; um 1920/21 | 29 |
| 115 | Reis-Star | nicht bekannt; um 1920/21 | 29 |
| 116 | Blauhäher | nicht bekannt; um 1920/21 | 30 |
| Zeit | Entwicklung und Nachweis |
|---|---|
| 2. November 1880 | Gründung als OHG; sechs anfängliche Gesellschafter laut Rückblick. ZSQ01, S. 20 |
| 15. November 1880 | Vertrag mit Theodor Kötschau für Aufbau und technische Leitung. ZSQ01, S. 20 |
| Oktober / November 1881 | Fertigstellung der Fabrik und Produktionsbeginn. ZSQ01, S. 20–21 |
| 3. August 1882 | Markeneintragung des Reh-Motivs laut Firmenbericht. ZSQ01, S. 21 |
| 1884 | Exportanteil 60 Prozent laut Rückblick. ZSQ01, S. 21 |
| 14. August 1892 | Borgfeldt-Exklusivrecht für den amerikanischen Markt. ZSQ01, S. 21 |
| 1905 | Historische Belegschaftsaufnahme ZS03. ZSQ01, S. 22 |
| Um 1908/1910 | Frühe Kunstabteilung nach der späteren Arbeitsfassung; Datierung vorläufig. ZSQ04 |
| 7. Oktober 1910 | Eintragung der Aktiengesellschaft. ZSQ01, S. 22 |
| 1913 | 14 Rundöfen und 650 Beschäftigte. ZSQ01, S. 22 |
| 1918–um 1920/21 | Hauptzeitgruppe der überlieferten Kunstabteilungsmodelle. ZSQ03 |
| 1924 | Erwerb der Elster-Porzellanwerke Mühlhausen. ZSQ01, S. 23 |
| 1929 | Hugo Winterling und Dr. Ernst Wölfel übernehmen wesentliche Leitungsfunktionen. ZSQ01, S. 23 |
| 1930 | 50-jähriges Bestehen; Bezug der Jubiläumsmarke ZS19. ZSQ01, ZSQ09 |
| 1933 / 1937 / 1938 | Abgabe, erneuter Erwerb und weiterer Verkauf der Elster-Verbindung. ZSQ01, S. 23 |
| 1950 | 80 Prozent Haushaltsgeschirr, 20 Prozent Zier- und Geschenkartikel. ZSQ01, S. 24 |
| 1955 | 75 Jahre; 850 Mitarbeiter laut Firmenrückblick. ZSQ01, S. 24 |
| November 1960 | Ende der Geschenkartikelherstellung laut Rückblick. ZSQ01, S. 24 |
| 1962 | Alfred Winterling folgt seinem Vater Hugo in der Leitung. ZSQ01, S. 24 |
| 1973 | Technische Modernisierung einschließlich Inglasurofen. ZSQ01, S. 25 |
| 1980 | Hundertjähriges Jubiläum; rund 460–470 Mitarbeiter nach abweichenden Berichtspassagen. ZSQ01, S. 24–25 |
| 1990 / 1992 | Unterschiedliche Angaben zu örtlichem Produktionsende und Abwicklung. ZSQ01, ZSQ10 |
| 1992 / 1993 | Übergabe des Areals an REHAU und Teilabbrüche. ZSQ01, S. 25 |
| Ab 2001 | Neuausrichtung unter maßgeblichem Einfluss der Allerthal-Werke AG. ZSQ02, S. 25–26 |
| 24. August 2005 | Beschluss zum Namen Scherzer & Co. AG. ZSQ02, S. 26 |
| 26. Juni 2008 | Eintragung des Unternehmensgegenstands ohne Porzellanproduktion und -vertrieb. ZSQ02, S. 27 |
| 2010 | Geschäftsbericht mit historischem Rückblick zu 130 Jahren Gründung und 100 Jahren AG. ZSQ02 |
Die sechsseitige Firmenchronik ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht 2010, kein zweiter unabhängiger Historienbericht. Auch die Buchprojekt- und Webseitentexte übernehmen längere Passagen derselben Darstellung. Felix Lankes nennt als Grundlage Beatrix Münzer-Glas und Herwarth Metzel, „GründerFamilien – FamilienGründungen“, 2002, sowie die Unterstützung des Deutschen Porzellanmuseums. Die Publikation von 2002 wurde nicht zusätzlich vollständig eingesehen. (ZSQ01, ZSQ02)
Einzelne Arbeitsfassungen enthalten erkennbare Fehler. Die Exportverbindung „1982“ steht im Gründungszusammenhang, während der historische Bericht 1882 nennt. Bei einer Amerikareise erscheinen unterschiedliche Jahreszahlen; sie wird deshalb nicht als zusätzliche feste Station übernommen. Die Porträtmontage mit zwölf Personen wird nicht mit der Zahl der anfänglichen Gesellschafter gleichgesetzt. Beim Produktionsende bleiben 1990 und 1992 mit ihrem jeweiligen Quellenbezug sichtbar.
Das Modellregister bietet dagegen einen ungewöhnlich konkreten Zugriff. Es nennt Entwerfer, Größen, Dekorvarianten und ältere Literatur. Wo Objektfotos und Prägungen hinzukommen, sind genauere Zuschreibungen möglich. Der Windhund mit der sichtbaren Nummer 86 ist dafür ein besonders anschauliches Beispiel. Für eine spätere Erweiterung wären datierte Verkaufskataloge der Geschirrproduktion, Personal- und Betriebsakten sowie die Übergabeliste an Graf Henneberg besonders ergiebig.
Lokale Pfade sind relativ zum Ordner Downloads angegeben. Die internen Rechercheunterlagen sind keine öffentlich abrufbaren Wiki-Anhänge.
Felix Lankes: „Von der Porzellanmanufaktur zur Beteiligungsgesellschaft. 130 Jahre seit Firmengründung – 100 Jahre Aktiengesellschaft“, historischer Bericht. Lokaler sechsseitiger Auszug: Porzellan Version 2024/Modellbuecher/Zeh Scherzer/Porzellanfabrik_Zeh_Scherzer.pdf, gedruckte S. 20–25. Alle sechs Seiten vollständig visuell gelesen. Der vollständige Bericht setzt sich im Geschäftsbericht 2010 auf S. 26–27 fort. Die gesonderte PDF und die Textübernahmen sind keine voneinander unabhängigen Quellen. Grundlage laut Autorenvermerk: Münzer-Glas/Metzel 2002; Unterstützung Deutsches Porzellanmuseum Hohenberg.
Scherzer & Co. AG: Geschäftsbericht 2010, Porzellan Version 2024/Modellbuecher/Zeh Scherzer/Scherzer-gb-2010.pdf, 64 PDF-Seiten. Ausgewertet: Inhaltsübersicht, Kennzahlen S. 2 / PDF-S. 4 und historischer Bericht S. 20–27 / PDF-S. 22–29; ausgewählte vollständige Seiten einschließlich Kennzahlen und Schluss des historischen Berichts visuell gegengeprüft. Keine Behauptung einer vollständigen betriebswirtschaftlichen Prüfung aller 64 Seiten. Offizielle Onlinefassung. Zahlen und Organangaben gelten für die jeweilige Berichtszeit, nicht automatisch für heute.
„Modell- und Dekorverzeichnis der Kunstabteilung Zeh, Scherzer & Co.“, Porzellan Version 2024/Modellbuecher/Zeh Scherzer/Zeh Scherzer-Modelliste.pdf, 30 Seiten. Vollständige Textauswertung für die Positionen 1–116 und zwei unnummerierte Schlusspositionen. Die für die abgebildeten Modelle maßgeblichen Seiten 2, 6, 18–20, 22–23 wurden vollständig visuell geprüft. Das Dokument nennt als Hauptquellen einen undatierten Verkaufskatalog ab 1918 und ein undatiertes Dekorbuch sowie Preislisten Januar 1920. Ein vollständiges Titelblatt mit eindeutiger Verfasserangabe liegt in dieser Datei nicht vor. Die im Verzeichnis angeführte weitere Literatur wurde nicht sämtlich im Original eingesehen. PDF-Erstellungsdaten von 2005 sind kein Beleg für das Alter der historischen Originalkataloge.
Buchprojekttexte: Porzellanstadt Selb/Projekt_Buch_Porzellan/Porzellanindustrie-Nordbayern.scriv/Files/Docs/142.rtf („Zeh Scherzer Rehau“), 169.rtf („Schreiben Borgfeldt 1907“) und 164.rtf (Organe und Kapital der Gesellschaft). Herangezogen für den regionalen Zusammenhang, die vorläufige Frühdatierung der Kunstabteilung und die Borgfeldt-Überlieferung. In 142.rtf sind längere Teile des Berichts Lankes enthalten. Die undatierten RM-Kapital- und Organangaben aus 164.rtf werden nicht als heutige Unternehmensdaten verwendet. Der dort angesprochene Originalbrief wurde nicht als vollständig erhaltenes Original eingesehen.
Lokale Sicherung der früheren eigenen Webseite, Webseite porzellan-selb/Webseite Juli 2020/httpdocs/wp-content/cache/all/project/zeh-scherzer/index.html und .../project/zeh-scherzer-rehau/index.html. Für Vergleich der überlieferten Texte und Bildzuordnungen herangezogen. Wiederholungen aus der Firmenchronik sind keine zusätzlichen unabhängigen Bestätigungen. Die damalige Seitengestaltung und die Sicherungszeit datieren nicht die abgebildeten Originalfotos.
Historische Fabrikansicht ZS01: Webseite porzellan-selb/Webseite Juli 2020/Porzellanfabrik_Zeh,_Scherzer_&_Co.jpg. Kolorierte Gesamtansicht, Originaldatei 3264 × 1836 Pixel. Datierung und Verlag der historischen Vorlage nicht gesichert. ZS02/ZS03 stammen aus Porzellan Version 2024/Porzellanfabriken/Zeh_Scherzer/Zeh_Scherzer_Chronik_Bilder/; die inhaltlichen Bildnachweise stehen in ZSQ01 auf S. 20 und 22. Fotografen beziehungsweise Reproduktionsurheber sind in der Ablage nicht eindeutig genannt.
Historische Arbeitsaufnahmen: Porzellan Version 2024/Pressemappen/Porzellan 300 Jahre Bilder PDF/Bilder/218045kunstabteilung_scherzer.jpg und zeh_papagei_1952.jpg. ZS04 ohne gesicherte Datierung; ZS05 mit Jahreszahl 1952 im Dateinamen. Namen und Fotografen nicht angegeben. Parallelfassungen in anderen Archivordnern werden nicht als eigenständige Bildquellen gezählt.
Objekt- und Unterseitenfotos: Porzellan Version 2024/Pressemappen/Porzellan 300 Jahre Bilder PDF/Porzellanbilder_05/Scherzer/, gallery/scherzer/, Bilder_Sammlung/bilder_rehau/ sowie Bilder_Sammlung/bilder_figuren_hrk/. Auswahl und Originalnamen im Bildregister. Vollständige Bildflächen erhalten. Unterseiten 83(m).jpg und 91(m).jpg gesondert visuell gelesen: H. Ischinger / 86 sowie Münchner Schulangabe / C. Richter / 91. Fotografen nicht eindeutig gesichert; die bloße Ablage in einem Presseordner begründet keinen pauschalen Museumsbildnachweis.
Markenabbildungen: Porzellan Version 2024/Selb/Datenbanken-csv-Webseiten/Datenbanken/datenbank-bodenmarken/scherzer-jubilaeum.jpg und Porzellan Version 2024/Pressemappen/Porzellan 300 Jahre Bilder PDF/Bilder_Sammlung/bilder_marken/scherzer.jpg. Jubiläumsmarke mit lesbarem „50 Jahre“ und grafische Kronenmarke Scherzer/Bavaria/Germany. Keine vollständigen datierten Markenregister; Reproduktionsherkunft nicht eindeutig ausgewiesen.
Stadt Rehau: REHAU ART. Offizielle Standortbeschreibung, direkt gelesen am 16.10.2026. Nennt das ehemalige Porzellanfabrikgebäude, die Produktionsangabe bis 1990, die heutige Nutzung und die Adresse Zehstraße 5, Gebäude Strontium. Diese örtliche Angabe wird von der Abwicklung der Gesellschaft 1992 unterschieden. Keine aktuellen Innenaufnahmen von der Webseite übernommen.
Scherzer & Co. AG: Daten und Fakten sowie Unternehmensbeschreibung. Offizielle Angaben am 16.10.2026 im Suchindex ausgewertet. Für die heutige Einordnung als Beteiligungsgesellschaft in Köln mit Gründungsbezug 1880; keine Übernahme aktueller Kurse oder Anlageempfehlungen. Historische Entwicklung 2001–2008 nach dem lokalen Geschäftsbericht ZSQ02.
Porcelain Marks & More: Rehau, Zeh Scherzer. Spezialisierte private Markenübersicht, direkt aufgerufen am 16.10.2026. Ergänzender Vergleich zu Varianten, Firmen- und Entwerferzusätzen. Für konkrete Bildbefunde bleiben die lokalen Unterseitenfotos maßgeblich; keine Markenbilder von dieser Webseite kopiert.
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht die Rückverfolgung der 20 Bildkennungen. Sie ersetzt keine vollständige Inventarisierung der dargestellten Originalobjekte. Unbekannte Fotografennamen werden nicht nachträglich durch den Sammlernamen ersetzt.
| Kennung | Originaldatei | Motiv / Nachweis |
|---|---|---|
| ZS01 | Porzellanfabrik_Zeh,Scherzer&_Co.jpg | Gesamtansicht; ZSQ06 |
| ZS02 | Porzellanfabrik_Zeh_Scherzer_Seite_1_Bild_0001.jpg | Gründer und frühe Teilhaber; ZSQ01 S. 20 |
| ZS03 | Porzellanfabrik_Zeh_Scherzer_Seite_3_Bild_0001.jpg | Belegschaft 1905; ZSQ01 S. 22 |
| ZS04 | 218045kunstabteilung_scherzer.jpg | Arbeitsszene; ZSQ07 |
| ZS05 | zeh_papagei_1952.jpg | Maler und Vogelfiguren; ZSQ07 |
| ZS06 | scherzer01.jpg | Weiß-gelbe Vase; ZSQ08 |
| ZS07 | scherzer07.jpg | Vogelvase; ZSQ08 |
| ZS08 | scherzer03.jpg | Blütenvase; ZSQ08 |
| ZS09 | scherzer16_f.jpg | Grün-goldene Tasse; ZSQ08 |
| ZS10 | eule.jpg | Eulentyp Modell 6; ZSQ03 PDF-S. 2 |
| ZS11 | 20.jpg | Papageityp Modell 20; ZSQ03 PDF-S. 6 |
| ZS12 | 73.jpg | Bachstelze Modell 73; ZSQ03 PDF-S. 19 |
| ZS13 | 70.jpg | Eisvogel Modell 70; ZSQ03 PDF-S. 18 |
| ZS14 | 83.jpg | Windhund tatsächlich Modell 86; ZSQ03 PDF-S. 22 |
| ZS15 | 83(m).jpg | Entwerferprägung H. Ischinger / 86; ZSQ08 |
| ZS16 | 91.jpg | Goldfasan Modell 91; ZSQ03 PDF-S. 23 |
| ZS17 | 91(m).jpg | C. Richter / 91, Herstellerwappen; ZSQ08 |
| ZS18 | scherzer_dose.jpg | Bauernmädel-Dose, Vergleich Modell 77; ZSQ03 PDF-S. 20 |
| ZS19 | scherzer-jubilaeum.jpg | 50-Jahre-Marke; ZSQ09 |
| ZS20 | scherzer.jpg | Grafische Kronenmarke; ZSQ09 |
Sammlungsherkunft: Stefan Strößenreuther. Die WebP-Fassungen bewahren Bildausschnitt und ursprüngliche Dateiauflösung. Neunzehn neue Bilder wurden verlustfrei konvertiert. Die große Fabrikansicht verwendet wegen des Uploadlimits eine WebP-Fassung mit Qualität 95; eine verlustfreie WebP-Archivableitung bleibt im gemeinsamen Paket erhalten. Der gemeinsame Bild- und Nutzungshinweis des Wikis gilt ergänzend; abweichende Rechte Dritter und gesetzliche Erlaubnisse bleiben unberührt.
Unternehmen und Fabriken · Fritz Klee und die Fachschule Selb · Hutschenreuther-Kunstabteilung · Eschenbach · Rosenthal · Bilder und Archive · Chroniken und Quellen.
Die Elektrolok „Zeh-Scherzer“ im Selber Eisenbahnartikel ergänzt Formen und Figuren um ein Arbeitsmittel der Rehauer Fabrik. Das im Download-Fundus fotografierte Museumsschild nennt AEG, Baujahr 1902 und Fabriknummer 173. Fahrzeugaufnahme und Beschriftung wurden zusammen ausgewertet.
Familie Winterling – Rehauer Stammfolge und das Netz der Porzellanindustrie stellt Georg Adam Winterling, die fünf Söhne und zwei Töchter sowie ausgewählte Folgegenerationen vor. Das dort ebenfalls abgebildete Gründergruppenfoto von Zeh, Scherzer zeigt den unternehmerischen Ausgangspunkt der Rehauer Porzellanindustrie. Stammtafeln und Quellenvergleich erschließen die Beziehungen zu Jacob, Seltmann und Fickert.