Der Name Hutschenreuther bezeichnete lange zwei selbstständige Unternehmen: Carl Magnus Hutschenreuther in Hohenberg und Lorenz Hutschenreuther in Selb. Erst 1969 wurden sie zusammengeführt. 1970 folgte die Bezeichnung Hutschenreuther AG. (L01, PDF-S. 13–16; W02)

B09 Werk B in Selb. Foto aus der Firmenfestschrift von 1957; die historische Legende nennt den Erwerb 1906. (L15, S. 5)
Der Text unter dem Foto berichtet aus der Sicht von 1957 über die begonnene Vorbereitung zur Umstellung von Werk A auf Tunnelöfen. Vollständiger Text unter dem extrahierten Foto.
Der Selber Betrieb war zuvor über Jahrzehnte gewachsen. Weitere Brennöfen entstanden 1864; 1902 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Übernahmen erweiterten die Produktionsstätten und das Angebot. (L15, S. 16; W02)
Für den Erwerb der Fabrik Jäger, Werner & Co., der späteren Abteilung B, nennt die Firmenfestschrift 1906. Riess 1949 und der aktuelle Museumskatalog stützen dieses Jahr. Bohrer und die FGV-Chronik nennen dagegen 1896. Die Darstellung folgt 1906, hält die Abweichung aber im Quellenvergleich fest. (L15, S. 5 und 16; L12, S. 135–136; W07, S. 150; L09, S. 231; L13, S. 18)
1917 kam die Fabrik Paul Müller hinzu. 1927 folgten Tirschenreuth und die Hotelporzellanfabrik Bauscher in Weiden. Der Zusammenschluss mit Kahla 1972 war eine weitere Station der Konzernentwicklung. (L09, S. 231; L15, S. 16; L01, PDF-S. 13–16)
Für 2000 nennt Rosenthal den Erwerb der Marke Hutschenreuther. Diese Angabe betrifft den Markenübergang und beantwortet nicht allein, was mit allen früheren Werken und Gebäuden geschah. (W05)
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Hutschenreuther und das Bankhaus B. M. Strupp in Meiningen vertieft die AG-Gründung 1902, das industrielle Netzwerk und die personellen Verbindungen zur Bank für Thüringen. Beteiligung, Aufsichtsratsmandat und tatsächlicher Fabrikerwerb werden getrennt erläutert.