Der Hutschenreuther-Bereich behandelt Carl Magnus und Lorenz Hutschenreuther sowie die Entwurfsarbeit von Fritz Klee.
Christoph und Richard Krautheim, Richard Adelberg und Georg Krautheim im Zusammenhang der Firmengeschichte. Die Auszeichnung Georg Krautheims mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ist durch Unterlagen von 1974 belegt. Zur Ehrung.
Die achtteilige Bildserie zum Erhard-Besuch führt vom Werkhof bis in die Porzellanausstellung. Mit kurzen Bildunterschriften und Originalfundstellen.
Philip Rosenthal – Unternehmer, SPD-Politiker und Schloss Erkersreuth: Nachkriegsunternehmer, Bundestagsabgeordneter 1969–1983 und Parlamentarischer Staatssekretär 1970/71. Mit sechs Bildern, Zeitleiste und Quellen.
Walter Gropius und Rosenthal am Rothbühl: die Zusammenarbeit mit Philip Rosenthal, der Fabrikbau mit Cvijanovic und TAC sowie das Teeservice von 1969. Mit fünf Archivbildern und Quellen.
Die Glaskathedrale in Amberg ergänzt den Rothbühl-Artikel um das zweite Rosenthal-Projekt von Gropius, Cvijanovic und TAC. Mit Baugeschichte, Glasproduktion, Bildern und Quellen.
Regenbogenstadt Selb und die „Dritte Haut“ erschließt Pienes Regenbogenfassade, Hundertwassers Umbau und Morandinis Spiegelhaus. Mit fünf Archivfotos und Künstlertexten zur Bedeutung der dritten Haut.
Kurt Wendler – Porzellandekor, Grafik, Fotografie und ein Künstlerleben zwischen Aufbruch und Exil: ausführliche Biografie mit Indra und Asra, Padma, Tapeten, Filmplakaten, Fotografie, Verfolgung und Neubeginn. Zehn Bilder, Zeitleiste und Quellenvergleich.
Die Rosenthal Studio-Line verbindet die Beiträge von Loewy und Latham, Wirkkala, Wiinblad, Gropius und McMillen, Pozzi, Baumann, Karnagel und weiteren Gestaltern. Mit ausführlicher Entwicklungsgeschichte, elf Bildern, Zeitleiste und Quellen.
Heinrich & Co.: Familie, Teilhaber und Gestalter behandelt Franz, Ernst, Michael und Adolf Heinrich, Ernst Adler sowie Karl Leutner, Karl und Adolf Mötsch und Rudolf Greiner. Der jüngere technische Leiter Franz Heinrich wird vom gleichnamigen Gründer unterschieden.
Max Heinritz, Ann Banduhn und der Selber Porzellanflohmarkt: der Maler-Gesangverein, Roland Dorschners Porzellanspenden und Banduhns Treffen mit Sammlern 2010 bei Stefan Strößenreuther. Nicht sicher beschriftete Personen auf Archivfotos bleiben unbenannt.
Theodor Kärner – Tierplastik, Figuren und die Wege seiner Modelle verbindet Hohenberg und München, Nymphenburg, Rosenthal, Allach und Windischeschenbach. Elf Abbildungen und ein Register mit 71 Bestandsnummern erschließen die Quellen; konkrete Entwerfernachweise werden von Motivvergleichen getrennt.
Waldemar Fritsch – Porzellanplastik, Porträts und phantastische Bildwelten: Ausbildung im böhmischen Porzellanhandwerk, Lehrtätigkeit und NS-Verfolgung, Neubeginn in Ansbach und Modelle für Rosenthal, Hutschenreuther und Fürstenberg. Die kommentierte Werkauswahl verbindet Tanzfiguren, Europa, Grock, Kleinplastik und Gefäße mit dem Werkverzeichnis und den fotografierten Museumsschildern.
Die Kunstabteilung von Zeh, Scherzer & Co. erschließt Arbeiten von Wilhelm Veit, Hans Ischinger, August Billmann, Carl Richter und weiteren Gestaltern. Das Modellregister trennt persönliche Entwürfe, Werksmodelle und Schulangaben; Unterseiten von Windhund und Fasan liefern konkrete Belege.
Max Roesler – Unternehmer, Feinsteingut und die Menschen seiner Fabrik verbindet Lebensweg und Familiengeschichte mit Alfred Liebmann, Reinhard Ritter, Karl Schindhelm und Karl Uebelhack. Die beschriftete Montage vom August 1914 und die Feldpost an Carl Schindhelm vom Februar 1915 erschließen persönliche Zeugnisse aus der Fabrikgeschichte.
Amtsinhaberinnen und regionale Repräsentation: Arzberger Tradition, Auswahl und Ehrenamt der Porzellanstraße, Museumseröffnungen, Stadtfeste und grenzüberschreitende Begegnungen. Mit belegter Amtsübersicht und elf Bildern.
Die Gründer der Weidener Porzellanfabrik: Augusts kaufmännische Laufbahn und Tirschenreuther Lehrzeit, Conrads technische Rolle und die gemeinsame Ausrichtung auf Gastronomieporzellan. Historische Porträts ergänzen den ausführlichen Unternehmensartikel.
Johann Nikol Müller und seine Familie stehen am Beginn der Fabrikgeschichte. Weitere Abschnitte erläutern Hermann Gretschs Form 98 und Heinrich Löffelhardts Formen 511 und 498 anhand gesicherter Werk- und Bildnachweise.
Fritz Klimsch (1870–1960): Frankfurter Künstlerfamilie, Berliner Akademie und Secession, Porträts und Denkmäler, Rolle während der NS-Zeit und Rosenthal-Porzellan. Das historische Katalogblatt belegt die „Hockende“ als Modell 1581. Mit kommentierter Werkauswahl, zwei Abbildungen und Zeitleiste.
Theodor Schmuz-Baudiß (1859–1942): vom Münchner Maler zum Keramiker und künstlerischen Direktor der KPM. Helena Horns Dissertation erschließt Swaine, das Ceres-Service, drei Rosenthal-Arbeiten von 1926/1927 und den Ausstellungsbezug Hohenberg 1989. Mit zwei Abbildungen, Werkangaben und Zeitleiste.
Der ausführliche biografische Überblick verbindet 24 Künstler- und Gestaltergruppen: unter anderem Wendler, Kärner, Klimsch, Schmuz-Baudiß, Fritsch, Fischer-Treyden, Loewy und Latham, Baumann, Wirkkala, Wiinblad, Gropius, Pozzi, Karnagel, Sarpaneva, Nairac, Hafner, Bellini, Piene, Hundertwasser, Morandini, Hajek, Vasarely, Morrison und Urquiola. Acht Bilder, kommentierte Werke, Quellen und Verbindungen zu den Einzelbiografien.
Der Familienüberblick erschließt Rosenthal, Greiner und Heubach sowie die Verbindungen zwischen Unternehmerfamilien. Drei ausführliche Vertiefungen führen zu Hutschenreuther, Winterling und Krautheim–Adelberg–Schumann. Sechs Stammtafeln, Generationentabellen, Bilder und Quellenvergleiche machen Verwandtschaft und Unternehmensnachfolge nachvollziehbar.