Roland Dorschner (1926–1990) gehörte zu den prägenden Führungspersönlichkeiten der Hutschenreuther AG. Sein Weg führte von der Arbeit in der Porzellanproduktion in den Vorstand. Die erhaltenen Reden, Einladungen und Bilddokumentationen zeigen zugleich, wie eng er das Unternehmen mit Selb, seinen Beschäftigten und dem gesellschaftlichen Leben verband. (R01, PDF-S. 4–6) (R12, PDF-S. 5–7)

D01 Empfang zum 25-jährigen Vorstandsjubiläum auf Gut Blumenthal, 25. Juni 1988. (R02, PDF-S. 1) Bildnachweis
Nach eigener Erinnerung meldete sich Dorschner am 1. März 1948 bei Hutschenreuther. In seiner Dankesrede zur Ehrenbürgerverleihung beschrieb er die Arbeit als Teller- und Becherdreher und erklärte, mit Akkordarbeit auch den Fachschulbesuch finanziert zu haben. Es handelt sich um seinen persönlichen Rückblick von 1988 beziehungsweise 1989. (R01, PDF-S. 4–5) (R04, PDF-S. 1–2) (R05, PDF-S. 1)
Die Munzinger-Biographie nennt den Abschluss an der Staatlichen Fachschule für Porzellan 1951, anschließend den Einsatz als Betriebsassistent in Weiden und ab 1956 die Leitung des Werks A in Selb. Den Beginn seines Vorstandsvorsitzes setzt sie auf 1969. Die zeitgenössische Rede von Oberbürgermeister Christian Höfer nennt dagegen die Sprecherfunktion ab 1970 und den Vorstandsvorsitz ab 1972. Die Unternehmensmitteilung von 1986 bestätigt 1970 als Beginn der Sprecherfunktion. Diese Angaben bleiben im Quellenvergleich unterscheidbar. (R22, gedruckte S. 119 und 122) (R19, PDF-S. 4) Die Einladung und Rede zum Vorstandsjubiläum belegen die Berufung in den Vorstand genauer: am 25. Juni 1963. (R17) (R01, PDF-S. 3 und 5)
In den Dankesreden stehen Mitarbeiter, Betriebsräte, Kollegen und Wegbegleiter im Mittelpunkt. Bei der Verabschiedung 1990 stellte Dorschner wirtschaftliche Ergebnisse und die Verantwortung für die Belegschaft nebeneinander. Sein Rückblick beschreibt sein Verständnis von Führung; er ist kein unabhängiger Nachweis dafür, dass dieses Selbstbild überall im Betrieb geteilt wurde. (R05, PDF-S. 2–3) (R12, PDF-S. 5–7)
Diese Verbindung lässt sich an konkreten Anlässen verfolgen: am Museum auf Gut Blumenthal, den Porzellanbällen, Konzerten für frühere Beschäftigte und der Ehrenbürgerverleihung. Die Dokumente eröffnen damit mehrere Zugänge zur jüngeren Unternehmensgeschichte. Unternehmensentwicklung in der Dorschner-Ära · Selb und Roland Dorschner
Dorschners Vorstandstätigkeit fiel in eine Phase, in der sich aus einzelnen Porzellanbetrieben eine breiter aufgestellte Unternehmensgruppe entwickelte. Die Zusammenführung der Selber und Hohenberger Unternehmen 1969 und die Einbindung von Kahla 1972 gehören zum Hintergrund dieser Entwicklung. Ein Pressebericht zur Bilanz 1989 nennt für die Hutschenreuther AG einen Umsatz von 445 Millionen DM und 5.787 Beschäftigte. Diese Zahlen beschreiben die AG im genannten Berichtsjahr; sie sind weder eine Beschäftigtenzahl allein für Selb noch automatisch ein Konzernumsatz. (R13, PDF-S. 3–4)
Die spätere Breite der Gruppe umfasste neben Geschirrporzellan auch andere keramische Produkte. Damit wurden Fragen der Investition, technischer Entwicklung und Organisation wichtiger. Für eine Darstellung seiner Amtszeit reicht deshalb die Geschichte einer einzelnen Fabrik nicht aus. Dorschner arbeitete mit Vorstandskollegen, Werksleitungen, Betriebsräten und Aufsichtsrat zusammen. Die in den Jubiläumsunterlagen sichtbare Anerkennung seiner Person lässt sich nur vor diesem größeren betrieblichen Zusammenhang verstehen. Mehr zur Unternehmensentwicklung.
Zugleich vertrat er die Branche außerhalb des eigenen Unternehmens. Die Presseinformation von August 1986 nennt ihn als Vorsitzenden des Verbandes der Keramischen Industrie und als Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft der Keramischen Industrie. In diesen Funktionen ging es um gemeinsame Interessen einer Branche, deren Unternehmen untereinander auch Wettbewerber waren. Dass seine Ehrungen ausdrücklich diese Aufgaben einschlossen, zeigt den über Selb hinausgehenden Wirkungskreis. (R19, PDF-S. 4 und 27)
Ein besonders gut dokumentierter Anlass ist der Empfang zum 60. Geburtstag und zum 40-jährigen Dienstjubiläum im August 1986 auf Gut Blumenthal. Bundesminister Dr. Jürgen Warnke überreichte Dorschner das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der am 12. August erschienene Bericht des Selber Tagblatts schildert die Feier vom Vortag; der Empfang fand demnach am 11. August statt, während der Geburtstag auf den 10. August fiel. Die Unternehmenspresseinformation vom 14. August bestätigt Anlass, Ordensstufe und überreichenden Minister. (R19, PDF-S. 21 und 27)
Die Begründung würdigte seine Tätigkeit in Wirtschafts- und Berufsverbänden sowie die Sportförderung. Rund 230 Gäste aus dem In- und Ausland kamen zu dem Empfang. Zu den Rednern gehörten Vertreter des Unternehmens, der Stadt, der Arbeitgeber- und Branchenverbände, der Gewerkschaft, des Sports und des Gesamtbetriebsrats. Der Festakt verband damit mehrere Bereiche seines Wirkens. Die lobenden Einschätzungen werden als Aussagen dieser Redner eingeordnet; sie ersetzen keine umfassende Bewertung seiner Amtszeit. (R19, PDF-S. 21 und 27)
Das Große Verdienstkreuz war eine weitere Auszeichnung: Schon die Presseinformation vom 7. August 1986 führt das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, den Bayerischen Verdienstorden, die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft, die Goldene Bürgermedaille der Stadt Selb und die Böttger-Medaille der Deutschen Keramischen Gesellschaft auf. Für die dort nicht datierten Verleihungen werden hier keine Jahreszahlen ergänzt. Vor allem ist die Auszeichnung von 1986 von der Ehrenbürgerverleihung 1989 zu unterscheiden. (R19, PDF-S. 4)
Am 10. August 1976, seinem 50. Geburtstag, erhielt Dorschner die Goldene Bürgermedaille. Oberbürgermeister Christian Höfer stellte in seiner Ansprache die Wechselbeziehung zwischen Unternehmen und Stadt heraus: Ein Industriebetrieb stand für Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung, war aber ebenso Teil einer Nachbarschaft mit gemeinsamen Aufgaben und gelegentlichen Konflikten. Höfer würdigte besonders das soziale und sportliche Engagement. Die überlieferte Rede ist zugleich ein zeitgenössischer Blick der Stadt auf Hutschenreuther. (R22, gedruckte S. 116–119 und 122–124)
Die Ehrenbürgerwürde folgte 1989. Der Stadtrat fasste am 1. Juni den einstimmigen Beschluss; die feierliche Verleihung erfolgte am 26. Juli im Rathaus. Dorschners Dankesrede verband diese Anerkennung mit seinem Weg nach Selb, der Arbeit in der Produktion und dem Anteil vieler Wegbegleiter. Er sprach auch die kulturellen Beiträge der Rosenthal AG an. So erscheint Selb in seiner Rückschau als gemeinsame Heimat, deren Entwicklung von mehreren Unternehmen und vielen Menschen getragen wurde. (R03, PDF-S. 1 und 4; R04, PDF-S. 1–2; R05, PDF-S. 1–3)
Zu den greifbaren Beispielen seines gesellschaftlichen Engagements gehört das beheizte Hutschenreuther-Freibad am Werk B. Es wurde am 24. Mai 1969 eröffnet. Ausgangspunkt war der Bedarf an einem Feuerlöschwasserreservoir: Die Unternehmensleitung setzte statt eines allein betrieblich genutzten Beckens eine Anlage um, die auch der Bevölkerung offenstand. Für die Erwärmung des Wassers wurde Abwärme der Tunnelöfen genutzt. Das Projekt verknüpfte somit die technische Infrastruktur der Fabrik mit einem öffentlichen Freizeitangebot. (R21, gedruckte S. 144 und 146–147)
Aus Freibad und Tischtennishalle entwickelte sich schrittweise ein Sport- und Freizeitbereich rings um Werk B. Die 1988 eröffnete Hutschenreuther-Halle, später als Roland-Dorschner-Halle bezeichnet, bot Raum für Sport, Betriebsveranstaltungen, Konzerte und gesellschaftliche Begegnungen. Dorschner bezeichnete sich in seiner Eröffnungsrede als Mitinitiator und dankte ausdrücklich der Stadt, der Regierung von Oberfranken, dem Aufsichtsrat und den am Bau Beteiligten. Die Halle war ein Gemeinschaftsprojekt. Die Tennishalle von 1990 setzte einen weiteren Abschluss der langjährigen Planung. (R20, PDF-S. 19–22; R23, PDF-S. 2–4; R24)
Die ausführliche Geschichte dieser Einrichtungen, der Sportförderung und des Museums steht im Artikel Roland Dorschner und die Stadt Selb.
Die Gründung des Firmenmuseums auf Gut Blumenthal zeigt besonders deutlich, wie Roland Dorschner Unternehmensgeschichte, kulturelle Arbeit und regionale Verantwortung miteinander verband. Nach der Presseinformation zur Eröffnung regte er 1986 an, Teile des historischen Anwesens für ein Museum zu nutzen. Aus ehemaligen Stallungen und dem Heuboden entstanden Ausstellungsräume, in denen Fachwerk und tragende Balken sichtbar blieben. Am 27. Januar 1989 wurde das Hutschenreuther-Museum durch Prof. Dr. Wolfgang Wild, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, feierlich eröffnet. Die Veranstaltung leitete das Jubiläumsjahr „175 Jahre Hutschenreuther – Menschen und Porzellan“ ein. (GBQ03, 1989-Museum011.pdf, PDF-S. 5–6; GBQ05, PDF-S. 9–10)

D03 · Firmenmuseum auf Gut Blumenthal. Vitrinen im historischen Wirtschaftsgebäude. Eröffnungsmappe, PDF-S. 16; Rückseitenstempel auf S. 17: Hutschenreuther-Bilderdienst. Sammlung Stefan Strößenreuther. Bildnachweis D03 · Dokumentnachweis GBQ07.
Zur Eröffnung hielt Dorschner eine Ansprache, deren fünfseitiges Manuskript in der Eröffnungsmappe erhalten ist. Er beschrieb das Museum als Informationsangebot für Geschäftspartner, Kunden, Verbraucher, die Öffentlichkeit und die eigenen Beschäftigten. Es sollte die Entwicklung des Unternehmens und seiner Marken erklären und den Blick auf die Leistungen früherer Generationen öffnen. Die Würdigung der Gründer Carolus Magnus und Lorenz Hutschenreuther verband er mit der Arbeit der Menschen in den Betrieben. (GBQ06, PDF-S. 11–12; GBQ02, PDF-S. 4)
Das Museum sollte dabei gestalterische und wirtschaftliche Entwicklungen zusammenführen. Zur Geschichte der beiden 1969 vereinigten Hutschenreuther-Unternehmen kamen die später hinzugekommenen Werke und Marken. Dorschner bezog Geschirrformen, Figuren, Glas, technische Entwicklungen und die Verankerung der Betriebe in Franken und der Oberpfalz in seine Darstellung ein. Im Redemanuskript nennt er unter anderem die Figuren von Hans Achtziger und Gunther Granget. Die Sammlung bot damit einen Rahmen, in dem sich die gewachsene Unternehmensgruppe als Teil der regionalen Industrie- und Kulturgeschichte darstellen konnte. (GBQ04, PDF-S. 7–8; GBQ06, PDF-S. 13–14)
Dorschner setzte sich in seiner Rede ausdrücklich mit dem Verhältnis zum Museum der deutschen Porzellanindustrie in Hohenberg auseinander. Blumenthal sollte die eigene Firmengeschichte und Unternehmenskultur vermitteln; dem Hohenberger Haus schrieb er die übergeordnete Aufgabe zu, das Erbe einer ganzen Branche darzustellen. Nach seiner Erklärung hatte das Unternehmen deshalb für sein eigenes Firmenmuseum keine öffentliche Förderung beantragt. Zweckverband und Museumsleitung waren um Unterstützung bei Konzeption, Einrichtung und späterem Betrieb gebeten worden, damit sich beide Standorte ergänzten. (GBQ06, PDF-S. 12)
Diese Haltung verband er mit einer konkreten Ankündigung: Im Jubiläumsjahr 1989 wollte Hutschenreuther dem Hohenberger Museum rund 3.000 Quadratmeter angrenzendes Gelände für eine Erweiterung bereitstellen und in den bestehenden Erbbaurechtsvertrag einbringen. Das Manuskript dokumentiert Dorschners Zusage; die spätere vertragliche Umsetzung ist dadurch allein noch nicht belegt. Die Zahl bezeichnet eine Grundstücksfläche. (GBQ06, PDF-S. 13)
Bei der Entstehung des Blumenthaler Museums wirkten zahlreiche Personen mit. Die Presseinformation nennt Edmund Saalfrank, früher Leiter des Ateliers im Werk A, für die Sichtung, Ordnung und Präsentation der Archivbestände. Wilhelm Siemen, Leiter des Museums der deutschen Porzellanindustrie, beriet insbesondere die Darstellung der Zweigwerke. Dorschner dankte am Ende seiner Ansprache stellvertretend Saalfrank, Fritz Köppel, Martin Pape und Peter Voss sowie Siemen und weiteren Helfern. Seine Rolle als Initiator und Unternehmensvertreter wird damit ebenso deutlich wie der gemeinschaftliche Charakter von Konzeption und Umsetzung. (GBQ04, PDF-S. 8; GBQ06, PDF-S. 15)

GB05 · Festakt und Gespräch bei der Museumseröffnung. Albumseite vom Empfang auf Gut Blumenthal 1989. Original: 1989-Museum011.pdf, PDF-S. 22; Sammlung Stefan Strößenreuther. Vollbild · Bild- und Quellenangaben GBQ07.
Unter der Überschrift „Credo zu Menschen und Region“ stellte Dorschner die Museumsgründung in den Zusammenhang mit dem Hutschenreuther-Bad, der Mehrzweckhalle, der Eissporthalle, der Sportförderung und der Mitwirkung am Museum in Hohenberg. Seine Ansprache zeigt, dass er den wirtschaftlichen Betrieb und die Förderung des regionalen Lebens als zusammengehörige Aufgaben darstellte. Sie ist zugleich eine zeitgenössische Selbstaussage des Vorstandsvorsitzenden. Für die Geschichte der einzelnen Einrichtungen sind deshalb die jeweils gesonderten Quellen heranzuziehen. (GBQ06, PDF-S. 13–15)
Das Datum 27. Januar 1989 bezeichnet den feierlichen Eröffnungsakt. Der allgemeine Besucherzugang wurde in den Presseinformationen erst für etwa Mitte 1989 angekündigt. Auch ist die Blumenthaler Gründung von der Eröffnung des Museums in der Hutschenreuther-Villa in Hohenberg am 10. August 1982 zu unterscheiden. Die ausführliche Darstellung zu Gut Blumenthal und seiner Museumseröffnung und der Artikel über das Porzellanikon führen die beiden Entwicklungslinien zusammen. (GBQ04, PDF-S. 8; GBQ05, PDF-S. 9)
Quellengrundlage: Die Kennungen GBQ02–GBQ07 verweisen auf einzeln erschlossene Dokumente der 24-seitigen Mappe 1989-Museum011.pdf aus dem Roland-Dorschner-Bestand, im zentralen Quellenverzeichnis als R07 nachgewiesen. Dazu gehören Berthold Zeitlers Bericht im Neuen Tag vom 28. Januar 1989, die Unternehmensmitteilungen vom 27. Januar und 8. Februar, Dorschners Ansprache sowie die Bilddokumentation. Vollständige Quellenbeschreibung mit PDF-Seiten.
1990 endete seine Vorstandstätigkeit; er wechselte in den Aufsichtsrat. Der Empfang zur Verabschiedung fand am 6. Juli in der Hutschenreuther-Halle statt. In seinen Dankesworten rückte er erneut die Belegschaft und gemeinsame Leistungen in den Mittelpunkt. Wenige Wochen später, am 27. August 1990, starb er in Selb. (R12, PDF-S. 1–7; R13, PDF-S. 3–4; R17)
Die erhaltenen Unterlagen zeigen eine Führungspersönlichkeit, die wirtschaftliche Entwicklung, Branchenvertretung, Sport und Stadtkultur miteinander verband. Ein großer Teil des Bestands entstand allerdings zur Selbstdarstellung des Unternehmens oder zu feierlichen Anlässen. Für eine noch breitere Geschichte seiner Amtszeit sind deshalb auch Geschäftsberichte, kommunale Akten, Berichte über Arbeitsbedingungen und Erinnerungen von Beschäftigten wertvoll. Die hier belegten Einrichtungen und Ehrungen bilden dafür konkrete Ausgangspunkte.
Bildnachweise der Kacheln: D07, D04, D03, D02.
| Zeitpunkt | Station | Nachweis |
|---|---|---|
| 10. August 1926 | Geburt in Grünlas | R17 |
| 1. März 1948 | Meldung bei Hutschenreuther nach eigener Erinnerung | R01, PDF-S. 4 |
| 1951 | Fachschulabschluss; Betriebsassistent in Weiden | R17 |
| 1956 | Leitung des Werks A in Selb nach Munzinger | R17 |
| 25. Juni 1963 | Berufung in den Vorstand | R01, PDF-S. 3 und 5 |
| 1969 | Beginn des Vorstandsvorsitzes nach Munzinger; abweichende Rollenbezeichnungen siehe Quellenvergleich | R17, R22 |
| 24. Mai 1969 | Eröffnung des Hutschenreuther-Freibads | R21, gedruckte S. 144 |
| 10. August 1976 | Goldene Bürgermedaille der Stadt Selb | R22, gedruckte S. 116–119 |
| August 1986 | Großes Verdienstkreuz, Empfang am 11. August nach Pressebericht | R19, PDF-S. 21 und 27 |
| 13. Mai 1988 | Einweihung der Hutschenreuther-Halle | R20, PDF-S. 14–16 |
| 25. Juni 1988 | Empfang zu 25 Vorstandsjahren auf Gut Blumenthal | R01, PDF-S. 3 |
| 27. Januar 1989 | Ansprache bei der Eröffnung des von ihm 1986 angeregten Hutschenreuther-Museums auf Gut Blumenthal; Eröffnung durch Wolfgang Wild | GBQ03, PDF-S. 6; GBQ06, PDF-S. 11–15 |
| 26. Juli 1989 | Verleihung der Selber Ehrenbürgerwürde | R03, PDF-S. 1 und 4 |
| 11. April 1990 | Eröffnung der Tennishalle im Sportpark | R23, PDF-S. 1–2 |
| Juni 1990 | Wechsel aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat, laut zeitgenössischem Pressebericht | R13, PDF-S. 3–4 |
| 6. Juli 1990 | Verabschiedungsempfang in der Hutschenreuther-Halle | R12, PDF-S. 1–3 |
| 27. August 1990 | Tod in Selb | R17 |
Roland Dorschner · Veranstaltungen · Quellen · Bildnachweise
Die Übersicht des historischen Werkeverbunds führt zu Schönwald, Bauscher und Arzberg. Der ausführliche Artikel über Gut Blumenthal verbindet das Familiengut mit Erholung, Jubiläum und der Museumseröffnung am 27. Januar 1989. Die Eröffnungsunterlagen und Bildnachweise sind dort mit genauen PDF-Seiten erschlossen.
Andrea Sintl 1982 und Ulrike Lehmann 1990 ergänzen die öffentlichen Begegnungen Dorschners: die Hohenberger Museumseröffnung und der Hutschenreuther-Hauptversammlungszusammenhang. Der Artikel zur Porzellankönigin zeigt die zugehörigen Fotos und weist den Frankenpost-Fotografen Ernst Sammer aus.
Dorschners technische Arbeit in Weiden wird im Bauscher-Rückblick für die Tunnelofenanlagen von 1953 bis 1956 beschrieben. Datierte Fotos von 1971 und 1978 zeigen spätere Anlagenzustände. Die Darstellung ergänzt die Biografie um den Weidener Produktionsstandort.
Der erweiterte Schönwald-Artikel wertet zwei Reden Dorschners aus. Die Jubiläumsansprache 1979 behandelt Investitionen und Beschäftigung; die Rede zur Inbetriebnahme 1987 erläutert Projektfinanzierung, Zulieferer und den Beginn der Erprobung. Historische Veranstaltungsfotos ergänzen beide Anlässe.