Selb – vom Stadtbrand 1856 bis zu 600 Jahren Stadtrecht 2026 bietet den stadtgeschichtlichen Überblick: Wiederaufbau, Industrialisierung, Arbeit, Krieg, Strukturwandel und Stadtleben – mit zehn Bildern, Zeitleiste und Quellen.
Die weiteren Artikel vertiefen einzelne Orte und die Hohenberger Vorgeschichte der Familie Hutschenreuther.
Die Geschichte der Paul-Müller-Fabrik verbindet Fabrik, KPM-Auslagerungswerk und spätere Wohnnutzung. Der Artikel unterscheidet die Verlegung 1943/44 von der Nachkriegsphase ab 1945.
Die Erkersreuther Kirchweih verbindet Schulhausweihe, Gasthaus „Zur grünen Au“ und musikalisches Brauchtum. Der Artikel enthält sieben historische Bilder, eine Zeitleiste und Quellenangaben.
Philip Rosenthal und Schloss Erkersreuth: Unternehmensursprung, Erwerb durch die AG 1953, Wohnen, Kunst und politische Begegnungen.
Walter Gropius und das Werk am Rothbühl: Bauzeit 1965–1967, Einweihung am 5. Oktober 1967, Baukastenkonstruktion, Grünhaus und Feierabendhaus.
Rosenthals Glaswerk am Bergsteig: Bauzeit 1968–1970, Einweihung am 9. Juni 1970 und die spätere museale Vermittlung. Mit historischer Außenansicht, Gropius-Foto und Vergleichsaufnahme aus Selb.
Rosenthals Ensemble an der Wittelsbacherstraße: Regenbogenfest 1973, Hundertwassers begrünte Fassade und Morandinis Spiegelhaus – mit Quellenvergleich und fünf Bildern über die volle Inhaltsbreite.
Von Magdeburg und Wernigerode über Berlin und Eupen nach Bad Vilbel: Kurt Wendler. Die Biografie erschließt seine Verbindung zu Selb und Küps mit zehn Abbildungen und Quellen.
Der Artikel zur Rosenthal Studio-Line verbindet die Produkte mit Rothbühl, Künstlerfassaden und der Zusammenarbeit von Gestaltern und Fertigung.
Der Heinrich-Artikel erschließt die Fabrik an der Vielitzer Straße, Arbeits- und Verkehrsraum, Kunstabteilung am Chiemsee und den Wandel des Standorts. Zeppelin-Bordporzellan verbindet Selb mit Friedrichshafen und internationalen Reiserouten.
Der Selber Porzellanflohmarkt verbindet Innenstadt, frühere Fabrikstandorte, Vereinsleben und internationale Sammler. Mit historischen Straßenbildern, Lageplan 2010 und der Geschichte des großen und kleinen Marktes.
Die Selber Ausstellungsreihe seit 1988 verbindet Unternehmen und Manufakturen mit Kultur, Museen, Designausbildung und Innenstadt. Der Artikel erschließt Fotos von 2009, den Programmflyer 2010 und die spätere Entwicklung bis 2026.
Porzellanikon in Selb und Hohenberg verbindet das Industriedenkmal in Selb-Plößberg mit der früheren Hutschenreuther-Direktorenvilla in Hohenberg. Museumsgeschichte seit 1982, historische Produktion, Sammlung und heutige Ausstellungen – mit 20 Bildern und Quellen. Der Hohenberger Festakt 1982 ist mit Villa, Dorschner und Porzellankönigin dokumentiert.
Das Heimat- und Wiesenfest verbindet Innenstadt und Goldberg. Der ausführliche Artikel erschließt die Anfänge als Kinderfest, Festzüge um 1910 sowie 1928, 1949 und 1951 und die Weiterentwicklung bis 2026.
Der Industriestandort Zeh, Scherzer & Co. in Rehau: Fabrikgründung 1880/81, Exportbetrieb, Umbauten und die spätere Nutzung des Areals. Die heutige Standortbeschreibung verortet REHAU ART in der Zehstraße 5; Produktionsende und Fortbestand der Aktiengesellschaft werden unterschieden.
Max Roeslers Feinsteingutfabrik in Rodach erschließt einen weiteren oberfränkischen Keramikstandort: Bahnanschluss nach Coburg, Arbeitswelt und private Beziehungen bis Sonneberg. Historische Beschäftigtenbilder und Feldpost ergänzen die Firmengeschichte; das örtliche Heimatmuseum bewahrt die Erinnerung an die Erzeugnisse.
Lokschuppen und Eisenbahn in Selb unterscheidet Selb-Plößberg, Selb Untere Stadt und den Bahnhof Selb Stadt von 1914. Der Artikel erschließt Bahn- und Fabriklandschaft, Drehscheibe, Güterverkehr, Culemeyer-Transporte und Museumsarbeit mit 13 Bildern.
Zehn Straßen- und Quartiersporträts verbinden frühere Ansichten mit belegten Bau- und Nutzungsänderungen. Ausführlich behandelt sind die Häuser Friedrich-Ebert-Straße 29, 31, 33 und 35; hinzu kommen Innenstadt, Wohnquartiere, Industriegebiete, Erkersreuth und Selb-Plößberg.
Von Arzberg über Hohenberg und Selb nach Böhmen: Das Amt verbindet Porzellanindustrie, Museen, Tourismus und öffentliche Feste. Historische Dokumente und jüngere Veranstaltungsberichte erschließen diese regionale Aufgabe.
Der erweiterte Bauscher-Artikel erklärt die Standortwahl im damaligen Moosbürg, Bahnanschluss und Fachkräftewanderung. Die beschriftete Luftaufnahme von 1984, die Fabrikruinen 1945 und die Brennhallen ergänzen die Stadt- und Industriegeschichte.
Fabrik und Ortsentwicklung werden im Schönwald-Artikel gemeinsam betrachtet: Zuwanderung, Beschäftigung, Wohnungsbau und Infrastruktur. Historische Werkansichten und die Aufnahme des Porzellanbrunnens ergänzen die Chronik.
Die ehemalige Zeidler- und Rosenthal-Fabrik verbindet Bahnhof, Arbeiterwohnhäuser, Villa und Produktionsbauten. Der ausführliche Artikel verfolgt die Entwicklung von 1866 bis zur heutigen Museumsnutzung und unterscheidet den Standort vom Neubau am Rothbühl.
Die Gottesackerkirche und der historische Friedhof erschließen den Pestfriedhof von 1599, den Kirchenbau 1607–1613, Ausstattung, alte Grabplatten und Bestattungskultur. Zwölf Archivbilder, eine Zeitleiste und zehn Quellenabschnitte verbinden Baugeschichte, Stadtbrand und die Menschen der Porzellanstadt.
Sieben Mühlenporträts erschließen Grafenmühle, Ludwigsmühle, Sommermühle, Papiermühle, Hammergut sowie Ober- und Untersteinmühle. Wassertechnik, Müllerfamilien und der Wandel zum Industriestandort werden mit vier Abbildungen, Zeitleiste und Quellen aus dem Fundus Ahnenforscher verbunden.